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Texten fürs Web

Gerne werden Texte aus der Broschüre oder dem Produktflyer unverändert ins Web übernommen. Dabei bleiben aber die Vorzüge dieses Onlinemediums meist auf der Strecke.

Der Text einer Website ist eines der wichtigsten Elemente im ganzen Sitekonstrukt. Dieser enthält letztlich die gewünschte Information, die ein User auf Ihrer Internetseite sucht. Ein Forschungsprojekt hat ergeben, dass die meisten Web-User, wenn sie auf eine Seite kommen, zuerst den Text anschauen. Dies zeigt uns, welchen hohen Stellenwert Texte im Web haben.

Verschiedene Web-User haben verschiedene Gewohnheiten. Überwiegend gibt es den „eiligen“ Web-User, der die Inhaltstexte nur nach verwertbaren Informationen abscannt. Ein Monitor bietet zusätzlich noch weniger Platz als eine Zeitschrift, und das Lesen am Bildschirm ist laut Studien anstrengender als auf dem Papier. Deshalb werden 75 Prozent der „gelesenen“ Seiten gar nicht erst gescrollt. Die Information, die nicht ohne Scrollen auf einem gängigen Monitor sichtbar ist, wird somit von den meisten Benutzern gar nicht wahrgenommen. Es gilt: die Neugier zu wecken. Wird der Web-User neugierig, ist er auch bereit, sich Zeit für die Inhalte zu nehmen. Dazu aber später mehr.

Durch ein paar einfache Regeln lässt sich die Rate des gelesenen Textes stark verbessern:

  • Gliedern Sie die Texte durch Überschriften, Absätze oder Listen.
  • Verwenden Sie möglichst wenige Fremdworte und schreiben Sie in kurzen und leicht verständlichen Sätzen.
  • Vermeiden Sie Wiederholungen von Dingen, die der Benutzer schon weiß.
  • Setzen Sie grafische Elemente sparsam ein, am besten nur zur Unterstützung der Textinhalte.
  • Verwendung von Hyperlinks in Texten zu anderen Seiten lässt auf Seriösität schließen, Sie wollen Ihren Lesern Faktenwissen bieten.
  • Eine klare Überschaubarkeit sollte stets gegeben sein.
  • Informationsgehalt darf den Leser nicht mit Wissen überfluten, er muss am Ende eines Satzes noch den Inhalt des Anfangs kennen.
  • Bei der Textlänge ist auf eine Begrenzung von maximal 3500 Zeichen zu achten, ähnlich einer Zeitschriftenseite.
  • Die Inhalte sollten gut druckbar sein, die meisten User lesen Texte noch immer lieber auf dem Papier als am Monitor.
  • Zum inhaltlichen Kontext gehören genauso die Schriftarten, Größen, Schriftschnitte, Verlinkung sowie die Textverteilung innerhalb der Seiten. Sie sollten der Gestaltung angepasst werden.

Grundbedürfnisse ansprechen.

Egal wie fortschrittlich der moderne Mensch zu sein scheint, die Grundbedürfnisse lassen sich in 4 Kategorien gliedern.

  • Pride: Jeder Mensch möchte Annerkennung und Bewunderung durch sein Umfeld.
  • Pleasure: Egal in welcher Lebenslage man sich befindet, Spaß muss sein.
  • Profit: Schnäppchen jagen und Geld verdienen.
  • Peace: Jeder Mensch sucht nach Frieden, alle Alltagsdinge sollten so einfach wie möglich gehalten werden.
    Deshalb sollten Ihre Texte diese Grundbedürfnisse berücksichtigen, um dem User einen „angenehmen“ Besuch auf Ihrer Webseite zu ermöglichen.

Beispiel:

Ein Online-Shop für T-Shirt Druck wirbt mit dem Slogan:
Kreiere Dein styliges Shirt bequem zum Schnäppchenpreis!

In diesem Satz werden alle Grundbedürfnisse angesprochen:
Kreiere = Pleasure (Spaß haben)
Styliges Shirt = Pride (Stolz)
bequem = Peace (Frieden)
Schnäppchen = Profit (Geld)

Die W-Fragen

Wer? Wo? Was? Wann? Wie?
Die W-Fragen beinhalten die grundsätzlichen Informationen, die der Leser beantwortet haben möchte. Bei einer Nachrichtenmeldung bezieht sich das „Wer“ auf die Person von der die Meldung handelt, das „Wo“ auf den Ort, das „Was“ auf das Ereignis, das „Wann“ auf den Zeitpunkt und das „Wie“ auf die Art und Weise. Durch die W-Fragen wird die natürliche Neugier des Menschen angesprochen. Diese sollten in Ihrem Text beantwortet werden. Es gibt jedoch eine Ausnahme, auf die wir im folgenden Punkt näher eingehen möchten.

Die Cliffhanger-Taktik

Der Platz eines Screens ist sehr begrenzt, deshalb sollten auf der Startseite nur kurze, knappe Informationen zu den W-Fragen gegeben werden. Online-Nachrichtenmagazine nutzen dafür die so genannten Teaser, Kurzbeschreibungen zu einer Meldung, meistens mit einer kleinen Grafik versehen. Sie verschaffen dem Leser einen kurzen Überblick über alle aktuellen Meldungen. Hier sollte dabei stets eine W-Frage offen bleiben. Dadurch wird ein Spannungsbogen erzeugt, um den Leser aus Neugier zum Weiterklicken zu bewegen (Cliffhanger-Taktik). In dem Inhaltstext des Teasers befindet sich ein Link zum ausführlichen Bericht auf einer Unterseite. Diese „Deep Links“ sollten den Leser dann auch ohne große Umwege zu der gewünschten Information leiten. Innerhalb des ausführlichen Berichtes können weitere Links zur Erzeugung eines Spannungsbogen enthalten sein, „der Leser möchte immer mehr erfahren“. Wichtig ist, darauf zu achten, einen Spagat zwischen „Genug verraten und gleichzeitig nicht zu viele Fragen offen lassen“ zu schaffen.

Sprachliche Extravaganzen

Die sprachlichen Ansprüche sollte der Texter zurückschrauben, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Wortspiele bewirken Denkpausen und erzeugen eine hohe Aufmerksamkeit beim Leser, dabei werden Formulierungen und Bilder in einen vom Leser nicht erwartenden Zusammenhang gebracht („der sanfte Saddam“). Ist die Aufmerksamkeit des Lesers erzeugt, muss man ihn bei der Stange halten. Dabei sollten die verschiedenen Wahrnehmungstypen angesprochen werden. Hier wird zwischen 3 Typen unterschieden: auditiv, visuell und kinästhetisch. Der Großteil der Web-User fällt unter die ersten beiden Kategorien, nur 10% der Menschen begreifen über das Fühlen.

Beispiel:

Visuelle Leser werden über eine bildreiche Sprache angesprochen.
„Kalt wie bei den Eskimos.“
„Schnell wie der Wind.“
Auditive Leser lieben Musik, hören auch beim Lesen:
„Schrill quietschte der Reifen.“
„Laut knallte die Tür zu.“

Kinästhetische Leser probieren aus, fassen an, riechen und schmecken:
„Der Braten riecht würzig.“
„Es fühlt sich samtig an.“

Assoziationen

Mittels Formulierungen können beim Leser Assoziationen geweckt werden, die z.B. durch eine persönliche Ansprache erfolgen. Dadurch fühlt er sich vertraut und angesprochen, wird die Webseite tiefer ergründen wollen.

Beispiel:

Buttonbeschriftung „So kaufen Sie ein“.
Das „So“ steht dabei für „Einfachheit“ und assoziiert mit dem Satz die Funktion des einfachen Kaufens. Dadurch werden beim User unbewusst erste Hemmungen genommen, er wird sich unbeschwert dem Warenangebot widmen können. Bei einer jungen Zielgruppe wird oft „Du“ als Anrede verwendet, um eine jungen, spritzigen Eindruck des Webinhalts zu vermitteln.

Texte für Suchmaschinen

Im klassischen Marketing stellt man sich in der Regel die Frage: „Wie kann ich potenzielle Kunden erreichen?“ Jedoch sucht der Kunde im Internet über eine Suchmaschine nach einem Produkt oder einer bestimmten Dienstleistung. Deshalb lautet hier die alles entscheidende Frage: „Wie werde ich mit meinen Produkten und Dienstleistungen gefunden?“ Suchmaschineneinträge erhöhen die Treffer- und Besucherquote Ihrer Webseite. Daher sollte der Text der Website sorgfältig geplant und umgesetzt werden. Nur durch gezielt eingesetzte Schlagwörter, die Ihr Unternehmen erfassen, kann ein User über eine Suchmaschine auf Ihre Seite aufmerksam gemacht werden. Sehr häufig wird der Fehler gemacht, dass ein Thema zwar umschrieben wird, jedoch keine Suchwörter in den Text integriert werden.
Erstellt man zum Beispiel eine Website für einen Steuerberater, sollte dieser Begriff auch auf der Website zu finden sein, und nicht nur Worte wie Buchführung, Steuererklärung oder Existenzgründungsberatung. Steuerberater findet man häufig nur im Logo und dies ist eine Grafik, welche von einer Suchmaschine nicht gelesen werden kann. Ein regionaler Bezug wie Aachen, nicht nur auf der Kontaktseite hinzugefügt, sorgt dafür, dass Benutzer einer Suchmaschine dann auch die Website unter „Steuerberater Aachen“ findet.
Hier zwei Links zu Beispielen einer Suchergebnisliste aus Google unseres Kunden Steuerberater Dieter Schmitz mit der Website www.stbschmitz.de:

Beispiele:

Wordkombination: Steuerberater Aachen
Wordkombination: Steuerberater Schmitz

Textaufbau

Jede Seite sollte einem Schlüsselbegriff oder eine Wordkombination wie „Steuerberater Aachen“ gewidmet sein. Weitere Themen gehören auf weitere Seiten.
Die Besucher Ihrer Website entscheiden am Anfang der Seite innerhalb von Sekunden, ob diese die gewünschte Information liefert. Aus diesem Grunde gehören wichtige Inhalte und natürlich die Suchworte in diesen Bereich. Außerdem bewerten manche Suchmaschinen nur die ersten 200 – 1000 Zeichen des Textes.
Im ganzen Text sollte der Suchbegriff mehrfach vorkommen. Jedoch nicht zu oft. Denn die zu häufige Wiederholung kann auch als Täuschung der Suchmaschinen gewertet werden, was zu einem Ausschluss aus dem Index führen kann. Keine Suchmaschine veröffentlicht dazu leider genaue Angaben. Als Richtwert sind ca. 5% des Textes anzusetzen. Der Suchbegriff muss auch in der Überschrift auftauchen.

Die richtigen Keywords

Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe und überlegen Sie, mit welchen Keywords (=Schlüsselworten) diese suchen. Bei der Auswahl Ihrer Schlüsselwörter sollten Sie stets darauf achten, dass diese Ihre Kompetenz ausdrücken.
Hier ein paar Tipps für das Auffinden Ihrer Keywords:

  • Der Sprachgebrauch Ihrer Keywords sollte der Zielgruppe entsprechen
  • Nur für Fachleute ist die Verwendung von Fachbegriffen sinnvoll
  • Anstatt viel umkämpfte Suchworte zu nutzen, weichen Sie lieber
    auf Wordkombinationen aus
Vermeiden Sie Wordkombinationen mit Bindestrich und unterschiedliche Schreibweisen wie z.B. Einzahl und Mehrzahl

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